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Freeconomics Revisited
Published on 06/03/08
by Kolja
Nochmal zum drüber Nachdenken: Warum glaubt Chris Anderson, dass kostenlos die Zukunft ist (zumindest für Industrien, die digitalisiert werden können)?
Seine Argumentation geht ungefähr so: Rasch sinkende Kosten für Speicherplatz, Bandbreite und Prozessorenkraft wandeln das Internet in ein nahezu perfekten Markt um. Nach den Regeln der Ökonomie nähern sich auf solchen Märkten die Preise den Grenzkosten der Produktion an. Im Internet ist aber auch Geld durch Aufmerksamkeit zu gewinnen. Es soll sogar Marktteilnehmer geben, für die zählt gar nich das Geld, sondern die Steigerung der eigenen Reputation (Wikipedia).
Darum wird es immer jemanden geben, der sein Produkt billiger anbietet. Die einzige Lösung diese Abwärtsspirale zu umgehen: Produkt umsonst verkaufen, Geld über andere Kanäle einnehmen. Das, so Anderson, zahlt sich schlussendlich besser aus. Weil billiger macht’s im Internet immer irgendwer.
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